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Bark GUAYAS (Ecuador)

Die Bark GUAYAS lief 1976 als eines von 4 Schwesterschiffen vom Stapel. Die dient der Ausbildung der zukünftigen Offiziere der ecuadorianischen Marine. Ihr Heimathafen ist Guayaquil.

Länge: 78,4m  Breite: 10,6m 

GuayasGuayas

Den Bug der eleganten Bark ziert ein in gold gehaltener Adler mit einer darunter befindlichen Blumengirlande, ebenfalls in Gold. Der Adler ruft den Eindruck hervor, als ob das Schiff über die schäumende Gischt dahinfliegen würde.

Auch das runde Heck des Seglers ist oppulent mit goldenen Ornamenten verziert.

4-Mast-Bark PAMIR - Bau-Nr. 127 - Stapellauf 30. Januar 2024

 

Dies ist nach langer Zeit mal ein echtes Herzensprojekt. Schon als Kind hatte es mir die PAMIR angetan. Mein Großvater erzählte mir oft von diesem tollen Segelschiff, dem wohl schönsten der ganzen Welt und was für ein Jammer das war, als sie 1957 in einen Hurricane unterging und damit die ganze Ära der Frachtsegler für immer zu beenden schien. Dazu muss man sagen, dass einer der Überlabenden, Hans-Georg Wirth bei uns in Leer in der Nachbarschaft wohnte, was es zu etwas Persönlichem machte.

Der Impuls zum Bau der PAMIR kam, als ich auf einem Flohmarkt diese tolle Flasche käuflich erwarb - da musste sie rein. Aber bevor ich mit dem Bau begann, habe ich alles an Literatur gewälzt, was es zur PAMIR gab. Inklusive die beiden Bücher eines der Überlebenden Karl-Otto Dummer, sowie den Film, der den Untergang mit der russischen SEDOV als "Filmdouble" in Bildern beschreibt. Zu guter Letzt habe ich mir noch einen gebrauchten Bausatz gekauft. Von dem habe ich viele Maße und vor allem die Farbgebung abgeschaut, die auf alten Schwarzweißbildern nicht wirklich zu erkennen ist.

PAMIR

 

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Hier ist noch eine kleine Diashow, die das "making-off" zeigt

 

 

 

 

Das Original

Die PAMIR war eine 1905 bei Blohm und Voss in Hamburg für die Reederei F. Laeiz gebaute 4-Mast-Bark. Der Tradition des Unternehmens gemäß wurde Sie auf den mit P beginnenden Namen PAMIR getauft. Sie war einer der durch ihre Zuverlässigkeit, hohe Geschwindigkeit und Sicherheit legendären Flying-P-Liner, die z. B. 1932 die Weizenregatta, einer Wettfahrt von Großseglern von Australien nach Europa, gewann. 1949 umrundete sie als letzter Windjammer ohne Hilfsmotor das gefüchtete Kap Horn. Die PAMIR und die PASSAT, ebenfalls eine 4-Mast-Bark, waren die letzten mit Fracht segelnden Windjammer unter Deutscher Flagge.

Letzter Heimathafen: Lübeck    Eigner: F. Laeisz    Baujahr: 1905    Letzter Kapitän: Johannes Diebitsch
Länge (ü.a.): 114m    Breite: 14,14m    Segelfläche: 3600m²

Dieses Bild stammt aus dem Buch Das Schicksal der Pamir von Jens Jensen

Am 21. September 1957 geriet sie im Atlantik in der Nähe der Azoren in einen starken Hurrikan, bekam Schlagseite, die durch die übergehende Getreideladung noch verstärkt wurde, kenterte komplett durch und sank innerhalb von einer halben Stunde. Von den 86 Besatzungsmitgliedern, darunter viele junge Seekadetten und der Kapitän Johannes Diebitsch, überlebten nur die 6 Besatzungsmitglieder Klaus Fredrichs, Karl-Otto Dummer, Günter Hasselbach, Karl-Heinz Kraaz, Volker Anders und Hans-Georg Wirth. Das einzige geborgene Rettungsboot der PAMIR  ist in der St. Jakobikirche in Lübeck ausgestellt.

Infos dazu findet man auch unter
https://segelschiff-pamir.de/dieueberlebenden/