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Ich habe so viele Gedanken und Anregungen zu möglichen Projekten im Kopf, dass ich jetzt schon weiß, dass das Jahr 2021 dafür nicht ausreichen wird. Am besten fängt man mit dem ersten Projekt an.

Reparatur der PAMIR - Bau-Nr. R5 - Stapellauf 7. April 2020

PAMIR

Hier geht es zur Reparatur

Brigg EYE OF THE WIND - Bau-Nr. 112 - Stapellauf 23. März 2020

Dies ist mittlerweile die 9. Version der Eye, die ich gebaut habe und damit die Vorletzte. Nach der nächsten ist Schluss, versprochen! Diese Eye ist für Pitt, den aktuellen Captain der EYE. Nachdem ich im Sommer auf diesem Schiff ein paar Tage mitgesegelt bin, habe ich die alte Lady noch viel besser kennen gelernt, und das habe ich beim Bauen gemerkt. Viele Details waren mir so lebendig vor Augen, alsob ich gerade an Bord wäre und mir alles anschauen könnte. Die fette Buddel habe ich vor Jahren mal im WUXALIA auf Terschelling gekauft. Eigentlich hätte die EYE, wenn man auf die Buddel schaut, ein wenig größer sein können, aber das Limit war die Schiffsbreite. Der Halsdurchmesser der Flasche lässt eben nur eine bestimmte Breite des Modells zu. Ich habe da schon minimal gemogelt, aber mehr hätte nicht gut ausgesehen. Deshalb ist sie so groß wie sie ist aber dafür proportional.

EYE OF THE WIND

EYE OF THE WIND

EYE OF THE WIND

EYE OF THE WIND

Dieses Foto, dass ich beim Einlaufen in Rostock aufgenommen habe, hat mich zu dieser Version inspiriert. Kurz vor der Hafeneinfahrt hat mich ein netter Motorbootfahrer an Bord genommen und ist mit mir ein paar mal rund um die Eye gefahren, damit ich Fotos von unserem Schiff machen konnte.

 

Wer sich für das Original interessiert, der muss hier klicken

 

Und wer wissen möchte, wie aus einer Buddel, etwas Kitt, einem Stück Holz, Bindfäden Farbe und Papier die wundervolle EYE OF THE WIND wurde, der kann sich dieses kleine Video über das making off anschauen

Vollschiff DONNER - Bau-Nr. 111 - Stapellauf 3. Februar 2021

Dies ist wohl ein sehr außergewöhnliches Projekt. Ein Team, bestehend aus den 5 Studenten Jane, Dominik, Anton, Lilu und Myriam, hat mich über mein Kontkatformular angeschrieben. Sie wollten wissen, ob ich für ihr Kurzfilm-Projekt DONNER ein passendes Buddelschiff hätte bzw. bauen könnte. Das klang sehr interessant, und als ich mit Jane telefonierte, war ich auch direkt Feuer und Flamme für dieses Projekt. Ich bot an, ein passendes Buddelschiff speziell für dieses Projekt zu bauen. Es sollte eine relativ kleine klare Buddel werden mit einem schmucken 3-Master darin. Und da das Team nur ein Minimal-Budget zur Verfügung hat, bot ich an, dieses Schiff kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der Knackpunkt dabei war die verbleibende Zeit. Am 16. Januar war der erste Kontakt und am 15. Februar sollte bereits Drehbeginn sein, das ist sportlich.

Das Projekt: Es soll ein Kurzfilm werden über einen kleinen Jungen, der sich vorstellt, dass er in einer hölzernen Kiste an Bord eines Schiffes sitzt und mit einem kleinen Buddelschiff in seinen Händen dessen Kurs bestimmt, damit es ihn zum Nordpol bringt, wo er das Polarlicht sehen möchte, über das er mit seiner verstorbenen Mutter in Verbindung kommen möchte. - Spannend!

Ich setzte mich also an meinen PC und zeichnete ein schönes kleines Vollschiff, das den Namen DONNER erhielt, und genau in die Buddel passen sollte. Dann habe ich in windeseile den Rumpf geschnitzt und das Kitt in die Buddel eingebaut. Das braucht nämlich ca. 3 Wochen um hart zu werden. Vorher ist das Buddelschiff auch nicht wirklich transportfähig. Wie die Donner im Einzelnen entstanden ist, das könnt ihr euch hier in diesem kleinen Video anschauen.

Und so habe ich meine Vorstellung in ein Buddelschiff für dieses Projekt umgesetzt:

 

Großmast-Barkentine PELICAN OF LONDON - Bau-Nr. 110 - Stapellauf 1. Februar 2012

Der Impuls zum Bau dieses Schiffes kam von Ulrike aus Berlin, deren Sohn Hannes zur Zeit mit der PELICAN im Rahmen des Ocean College unterwegs ist. Momentan (4.2.2021) ist sie unterwegs von Panama in Richtung Bermuda. Diese Buddel soll ihm eine Erinnerung an diese Reise sein.
Zufällig hatte ich neulich eine schöne 1,5-Liter-Apothekerflasche käuflich erworben, die passte super zu den Proportionen der PELICAN. Ja und das ist also meine Version des Schiffes

PELICAN OF LONDON

PELICAN OF LONDON

PELICAN OF LONDON

Und wer wissen möchte, wie sie entstanden ist, kann sich hier dieses Video anschauen

 

Das Original

Die PELICAN OF LONDON wurde 1948 in Le Havre als Fischtrawler unter dem Namen PELICAN für aktische Gewässer gebaut. Später wurde sie unter dem Namen KADETT in Norwegen als Frachtschiff eingesetzt, bis sie von 1995 bis 2007 in Portland zur heutigen Großmast-Barkentine umbebaut wurde. Das Rigg hat Philip Goode entworfen, der sich damit an den Piratenschiffen von vor 200 Jahren orientiert hat.

Reparatur des Segelbotes "ESKAPADE" - Bau-Nr. R6 - Stapellauf 29. Januar 2021

Hier geht es zur Reparatur der ESKAPADE